Zeittafel
1333 Urkundliche Ersterwähnung Klenows
1616 Herren von Klenow verkaufen ihr Gut
an den Landesherren
1724 Beginn des Baus eines einstöckigen
Jagdhauses unter Prinz Christian Ludwig
1754 Klenow erhält den Namen
Ludwigs - Lust
1756 Erste Bauten am Bassin
1756 -1760 Kanalbau
1765 Endgültige Verlegung der Residenz nach
Ludwigslust
1772 - 1776 Bau des Residenzschlosses
1784 Ein kleines Korps Husaren wird in
Ludwigslust stationiert
1793 Marktfleckengerechtigkeit: Gestattete die
Ansiedlung kleinerer Handwerksbetriebe
und umfasste das recht, Handel zu
treiben
1822 Viele der bis dahin angelegten Straßen er-
halten Bepflasterung und Beleuchtung
1837 Tod Friedrich Franz I., sein Enkel Paul
Friedrich verlegt die Residenz wieder
nach Schwerin zurück und beendet
damit die Glanzzeiten der Stadt
Ludwigslust
1840 Gründung der Taubstummenanstalt am
Kirchenplatz
1846 Berlin-Hamburg-Eisenbahn: Ludwigslust
wird Verkehrsknotenpunkt
1852 - 1860 Gestaltung des Schlossparks durch
Peter Joseph Lenné
1876 Verleihung des Stadtrechtes und des
Wappens
1918 - 1945 Im Zuge der Fürstenabdankung wird
der Ost- und Mitteltrakt des Schlosses der
Großherzoglichen Familie als Wohnsitz
überlassen, der Westteil des Schlosses
wurde Museum, nach 1945 Verwaltungs-
sitz
1922 Ludwigslust wird Kreisstadt
1945 Bombenangriff auf Ludwigslust
1945 Nach kurzzeitiger amerikanischer und eng-
lischer Besatzung wird Ludwigslust letzt-
endlich der sowjetischen Besatzungs-
Macht zugeordnet
ab 1952 Prozess der Verstaatlichung von Betrie-
ben begann und wurde bis zum Ende der
DDR weitergeführt: volkseigene sozialisti-
Sche Betriebe prägen das Wirtschaftsleben
Der Stadt
ab 1960 Komplexer Wohnungsbau Schweriner
Allee, J.-Dieckmann-Straße, J.-Brinckman-
Straße
1978 Baubeginn Parkviertel
1989/90 Politische Wende in Deutschland -
Wiedervereinigung
ab 1990 Gründung von kleinen privatwirtschaft-
lichen Unternehmen; einige mittelstän-
dische Unternehmen werden privatisiert
und können sich am Markt erfolgreich
behaupten
ab 1991 Bauliche und infrastrukturelle Stadt-
sanierung „Altstadt"
1992 Die letzten Einheiten der Sowjetarmee
verlassen ihre Standorte in Ludwigslust:
Beginn der umfassenden Umgestaltung
Des Garnisonsgeländes
1992 Kreisgebietsreform - Ludwigslust bleibt
Kreisstadt des jetzt wesentlich größeren
Landkreises Ludwigslust



